Zwischen langen Arbeitstagen, steigenden Studio-Beiträgen und überfüllten Hantelbereichen geben viele Menschen schon auf, bevor das Training überhaupt beginnt. Eine neue Welle an Home-Fitness-Geräten will genau das ändern: kurze, angeleitete Einheiten, ohne das Wohnzimmer zu verlassen. Ein Gerät von Decathlon sorgt dabei besonders für Aufmerksamkeit – weil es sich einer hartnäckigen Problemzone widmet: Bauchfett.
Ein kompaktes „Home-Gym“ auf Basis des eigenen Körpergewichts
Statt eines sperrigen Laufbands oder einer teuren Multi-Station setzt Decathlon auf einen deutlich minimalistischeren Ansatz: den Power Tower CRIVIT. Dabei handelt es sich um einen vertikalen Trainingsrahmen, mit dem du mit deinem eigenen Körpergewicht arbeitest. Keine Seilzüge, kein Gewichtsstapel – nur ein stabiler Tower und die Schwerkraft als Widerstand.
"Klimmzüge, Dips, Liegestütze und Knieheben: Eine einzige Konstruktion deckt die meisten Klassiker für einen starken Rumpf und Oberkörper ab."
Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Der Tower kommt in eine Ecke deiner Wohnung oder deines Hauses – und wird sofort zur Basis deines Trainings zu Hause. Je nachdem, wie du greifst oder dich positionierst, verlagert sich der Fokus vom Rücken zur Brust, von den Armen zum Bauch, ohne dass du Geräte wechseln oder den Raum umräumen musst.
So zielt das Training auf Bauchfett ab
Kein Gerät kann Fett an einer bestimmten Stelle „wegzaubern“. Was aber funktioniert, ist die Kombination aus Muskelaufbau und höherem Kalorienverbrauch, um die Körpermitte langfristig zu verschlanken. Der Power Tower setzt stark auf Bewegungen, die den gesamten Rumpf fordern – nicht nur die sichtbaren „Sixpack“-Muskeln.
- Bein- und Knieheben mit Fokus auf den unteren Bauch
- Plank-Varianten und Haltepositionen, bei denen die Stangen als Unterstützung dienen
- Klimmzüge und Chin-ups, bei denen der Core bei jeder Wiederholung mitarbeitet
- Dips und Liegestütze, um Muskelmasse aufzubauen und den Energieverbrauch zu erhöhen
Bei all diesen Übungen arbeiten die Bauchmuskeln permanent daran, den Körper zu stabilisieren. Diese anhaltende Spannung – mehrmals pro Woche wiederholt – erhöht den gesamten Kalorienverbrauch und kann nach und nach eine definiertere Taille sichtbar machen, sofern die Ernährung mitzieht.
Designdetails: Stabilität, Komfort und 150 kg Belastbarkeit
Eine typische Sorge bei Home-Equipment ist Wackeln – niemand will eine Klimmzugstation, die sich mitten im Satz bewegt. Hier legt der Hersteller den Schwerpunkt klar auf Standfestigkeit. Der Rahmen ist für bis zu 150 kg ausgelegt, wodurch das Gerät für sehr unterschiedliche Körperformen geeignet ist – auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die gerade erst mit Fitness beginnen.
"Nutzerinnen und Nutzer betonen das solide Gefühl des Towers und die beruhigende Stabilität – selbst bei dynamischen Sätzen mit Klimmzügen und Dips."
Rückenlehne und Armauflagen lassen sich verstellen, damit verschiedene Körpergrößen und Proportionen besser passen. Das ist wichtiger, als es auf den ersten Blick wirkt: Wenn die Auflagen richtig sitzen, sinkt die Belastung für Schultern und Nacken – und du kannst dich auf die Bewegung konzentrieren statt auf unangenehmen Druck.
Auch die unterschiedlichen Griffe ermöglichen mehrere Griffvarianten:
- Neutraler Griff für klimzugähnliche Bewegungen, die die Schultern oft weniger reizen
- Weiter Griff, um den Rücken stärker zu betonen
- Enger Griff, der Bizeps und unteren Brustbereich stärker einbindet
Trotz des robusten Eindrucks bleibt der Tower vergleichsweise platzsparend. Gerade in Wohnungen oder kleineren Häusern ist das nicht nur ein netter Vorteil, sondern häufig das entscheidende Kriterium. Die Konstruktion baut eher in die Höhe als in die Breite, sodass sie ins Schlafzimmer, ins Arbeitszimmer oder in eine Ecke des Wohnzimmers passt, ohne den Raum zu dominieren.
Was Nutzerinnen und Nutzer wirklich über das Gerät sagen
Auf der Decathlon-Website liegt der Power Tower CRIVIT bei etwa 4.5 out of 5 – ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Konzept ankommt. Noch aussagekräftiger als die Zahl sind die Erfahrungsberichte: verständliche Anleitung, schneller Aufbau und eine Verarbeitung, die sich eher nach „Studio-Niveau“ als nach wackeligem Heimgerät anfühlt.
"Mehrere Besitzerinnen und Besitzer berichten, dass der Tower unter ihrem Körpergewicht stabil bleibt und sie alle geplanten Übungen ausführen können, ohne sich vom Gerät eingeschränkt zu fühlen."
Ein weiteres wiederkehrendes Thema ist die Vielseitigkeit. Genannt werden klassische Klimmzüge und Dips, aber auch kreativere Varianten: angewinkelte Knie für Anfänger, L-Sit-Halten oder unterstützte Klimmzüge mit Widerstandsbändern. Für viele wird der Tower zur zentralen Plattform für jedes Oberkörpertraining zu Hause.
Beispiel-Trainingswoche mit dem Power Tower
Damit klar wird, wie sich das Ganze in den Alltag integrieren lässt, hier ein einfacher Drei-Tage-Plan mit Fokus auf Fettabbau und Rumpfkraft:
| Tag | Übungen am Tower | Ziel |
|---|---|---|
| Tag 1 | Klimmzüge (oder unterstützt), Dips, Plank-Halten mit Stangen-Unterstützung | Kraftaufbau in Rücken, Brust und Bauch |
| Tag 2 | Beinheben, Knee Tucks, erhöhte Liegestütze | Bauchbereich ansprechen und Arme definieren |
| Tag 3 | Gemischter Zirkel: Klimmzüge, Dips, Kniebeugen neben dem Tower, Mountain Climbers | Kalorienverbrauch und Herz-Kreislauf-Belastung steigern |
Schon kurze Einheiten – selbst 20–25 Minuten – können den Energieverbrauch merklich erhöhen, wenn sie konsequent wiederholt und mit ausgewogenen Mahlzeiten kombiniert werden.
Warum Körpergewichtstraining zu vollen Terminkalendern passt
Körpergewichtstraining, auf dem der Tower aufbaut, hat einen oft unterschätzten Vorteil: Die Progression ist sehr nachvollziehbar. Du beginnst mit einfachen Haltepositionen oder assistierten Varianten und arbeitest dich Schritt für Schritt zu anspruchsvolleren Ausführungen vor – ganz ohne zusätzliche Gewichte.
"Fortschritt wird sichtbar: der erste Klimmzug, tiefere Dips, längere Haltezeiten – jeder Schritt fühlt sich wie ein kleiner persönlicher Sieg an und hält die Motivation hoch."
Wer im Homeoffice arbeitet oder Familie und Beruf unter einen Hut bringen muss, profitiert zudem von der entfallenden Anfahrt. Eine Session passt zwischen zwei Meetings oder abends, wenn die Kinder schlafen. Keine Taschen packen, keine Öffnungszeiten, kein nervöser Blick auf eine belegte Bankdrückstation.
Bauchfett: Was realistisch zu erwarten ist
Bauchfett – besonders das tiefer liegende „viszerale“ Fett – spricht häufig gut auf die Kombination aus Krafttraining und Kalorienkontrolle an. Der Power Tower übernimmt dabei den Part des Widerstandstrainings. Mehr Muskelmasse im Oberkörper und im Core bedeutet, dass der Körper selbst in Ruhe mehr Kalorien verbraucht.
Trotzdem gilt: Sichtbare Bauchmuskeln hängen stark von einem ausreichend niedrigen Körperfettanteil ab – und der wird vor allem über die Ernährung beeinflusst. Ein Tower kann die Folgen einer stark verarbeiteten, zuckerreichen Ernährung nicht einfach ausgleichen. Richtig eingesetzt kann er den Prozess jedoch beschleunigen, sobald du auch den Teller anpasst: mehr Gemüse, mageres Eiweiß, Ballaststoffe und weniger „flüssige“ Kalorien.
Tipps für sichere und effiziente Nutzung zu Hause
Ein solides Trainingsgerät in der Wohnung wirft ein paar praktische Fragen auf. Vor dem Kauf oder der Montage helfen diese Punkte:
- Deckenhöhe ausmessen, damit bei Klimmzügen genügend Platz nach oben bleibt.
- Boden prüfen; ideal ist eine ebene, rutschfeste Fläche.
- Mit einem Warm-up starten: Armkreisen, leichte Kniebeugen, Mobilitätsübungen für die Schultern.
- Kontrollierte Wiederholungen statt Schwung, um die Gelenke zu schützen.
- Ruhetage einplanen, damit Muskeln regenerieren und wachsen können.
Auf Körpersignale zu achten ist entscheidend. Schmerzen in Schultern oder Ellenbogen sind ein Hinweis, Technik oder Bewegungsradius anzupassen. Vielen Anfängerinnen und Anfängern hilft es, einen Satz mit dem Handy zu filmen, um die Haltung zu prüfen – oder anfangs Widerstandsbänder zu nutzen, um die Belastung zu reduzieren.
Mehr als nur der Tower: Tools und Gewohnheiten kombinieren
Der Power Tower CRIVIT kann das Herzstück eines Home-Setups sein – noch sinnvoller wird er mit ein paar einfachen Ergänzungen. Ein Springseil für kurze Cardio-Intervalle, eine Yogamatte für Mobilität und eventuell ein Paar verstellbare Kurzhanteln für Beine machen aus einer Ecke zu Hause einen überraschend vollständigen Trainingsbereich.
Auch im Alltag lässt sich der Effekt verstärken: Wer Krafttraining mit regelmäßigen Spaziergängen oder dem Radweg zur Arbeit kombiniert, erhöht das Kaloriendefizit und senkt Stress – der häufig mit Bauchfett-Einlagerung in Verbindung gebracht wird. Ebenso spielt Schlafqualität hinein: Schlechter Schlaf kann Hormone beeinflussen, die Appetit und Fettspeicherung steuern, und so Fortschritte am Tower ausbremsen.
Wer gern mit konkreten Zahlen arbeitet: Drei Tower-Workouts pro Woche, ergänzt durch ein moderates Kaloriendefizit von etwa 300–400 Kalorien pro Tag, können bei vielen Erwachsenen in einen Verlust von 0.5 bis 1 kg pro Monat münden. Die Ergebnisse unterscheiden sich, aber diese Spanne bleibt realistisch – ohne extreme Restriktionen oder endloses Ausdauertraining.
Am Ende liegt die Stärke dieses Decathlon-Geräts weniger in der Aussicht auf „Wunder-Bauchmuskeln“, sondern darin, Training leicht, regelmäßig und zugänglich zu machen. Genau diese Konstanz – Woche für Woche – ist es, die Bauchfett tatsächlich nach und nach verschwinden lässt.
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