Eine unkomplizierte Trainingshilfe für die eigenen vier Wände kann genau an diesem Punkt ansetzen.
Nach einem langen Arbeitstag möchten viele nicht noch extra ins Studio fahren – stattdessen landet immer häufiger smartes Home-Equipment im Einkaufswagen. Decathlon setzt hier auf ein Tool, das Liegestütze, Planks und Bauchübungen auf einer festen Plattform zusammenbringt – inklusive digitalem Wiederholungszähler. Die Idee dahinter: strukturierter trainieren, leichter dranbleiben und spürbar mehr aus jeder Einheit herausholen, gerade im Kampf gegen hartnäckiges Bauchfett.
Was hinter der Push-up- und Bauch-Board von Decathlon steckt
Im Zentrum steht eine vielseitige Liegestütz-Platte von HMS, das Modell DBP03, das über Händler wie Decathlon vertrieben wird. Im Kern bündelt das kompakte Gerät drei Bausteine:
- eine stabile Board-Fläche für Planks und Bauchübungen
- umsetzbare Liegestütz-Griffe mit Farbleitsystem
- einen integrierten Zähler mit optischem Sensor
Das Prinzip ist simpel: Statt auf dem Boden zu rutschen oder zu wackeln, trainiert man auf einer belastbaren Platte, die speziell für Übungen rund um Oberkörper und Rumpf ausgelegt ist. Die Griffe werden in farblich gekennzeichnete Öffnungen gesteckt und leiten damit die Handposition – je nachdem, welche Muskelgruppe man gezielt ansprechen möchte.
Die DBP03 soll das komplette Oberkörpertraining abdecken – vom Brustmuskel bis zur tiefen Bauchmuskulatur, ohne Abo im Fitnessstudio.
Der digitale Zähler arbeitet mit einem optischen Sensor, der jede sauber ausgeführte Abwärtsbewegung registriert. Jede Wiederholung wird sofort im Display angezeigt. Klingt nach einem kleinen Detail, ist im Alltag aber entscheidend: Man zählt nicht mehr im Kopf, erkennt den Fortschritt unmittelbar und kann sich von Training zu Training gezielt steigern.
So hilft das Gerät beim Abnehmen am Bauch
Bauchfett hält sich oft besonders hartnäckig – vor allem dann, wenn der Alltag größtenteils im Sitzen stattfindet. Ein einzelnes Gerät ist keine Wunderlösung, doch die DBP03 unterstützt mehrere Faktoren, die für eine schlankere Taille relevant sind:
- mehr Grundumsatz: regelmäßiges Krafttraining steigert den Kalorienverbrauch, auch in Ruhephasen
- stabilere Körpermitte: ein kräftiger Rumpf entlastet den Rücken und verbessert die Haltung
- höhere Trainingshäufigkeit: weil das Board zuhause bereitliegt, werden Ausreden weniger
- kontrollierbare Intensität: dank verschiedener Griffpositionen und Plank-Varianten lässt sich das Training an jedes Level anpassen
Fett lässt sich nicht punktgenau „wegtrainieren“. Wer jedoch konsequent große Muskelgruppen im Oberkörper fordert, erhöht den gesamten Energieverbrauch. In Kombination mit einer halbwegs ausgewogenen Ernährung kann dadurch auch der Taillenumfang nach und nach sinken.
Oberkörper komplett trainieren: so funktioniert das Farbleitsystem
Ein praktischer Aspekt macht die Platte besonders alltagstauglich: Die Griff-Öffnungen sind farblich markiert und jeweils einer Zielmuskulatur zugeordnet. Statt sich durch Trainingspläne zu arbeiten, wechselt man die Positionen einfach nach Farbe.
Typische Griffpositionen auf der Platte
| Farbe / Zone | Haupt-Muskelgruppe | Trainings-Effekt |
|---|---|---|
| Brust-Bereich | Brustmuskulatur | kräftiger Oberkörper, breitere Brustoptik |
| Schulter-Zone | vordere und seitliche Schultern | stabile Schulterpartie, bessere Haltung |
| Trizeps-Bereich | Rückseite der Oberarme | definierte Arme, weniger „Winkefleisch“ |
| Rücken-Zone | oberer Rücken, hintere Schultern | ausgleich zur Schreibtisthaltung, weniger Verspannungen |
Abhängig von der Griffweite – eng oder breit – verschiebt sich der Trainingsreiz. Einsteiger beginnen häufig mit einer eher schulterbreiten Variante und können bei Bedarf auf den Knien unterstützen. Fortgeschrittene variieren zwischen engen, breiten und leicht versetzten Griffen, um den Oberkörper möglichst vielseitig zu belasten.
So nutzt man die DBP03 für Bauch und Rumpf
Neben klassischen Liegestützen ist das Board besonders auf Planks ausgelegt – also Halteübungen, bei denen der Körper in einer Linie stabilisiert wird. Gerade hier punktet die feste Plattform: Sie minimiert das Wegrutschen, die Handgelenke profitieren von den Griffen, und der Rücken lässt sich oft sauberer stabil halten.
Beispiele für Übungen auf der Platte
- klassische Plank: Unterarme auf die Boardfläche, Beine gestreckt, Bauch aktiv anspannen und 20–40 Sekunden halten
- high-low-Plank: aus der Unterarm-Plank nacheinander auf die Hände hochdrücken und wieder absenken
- seitliche Plank: eine Unterarmseite auflegen, Hüfte anheben, seitliche Bauchmuskeln arbeiten lassen
- Plank mit Schulter-Taps: aus der hohen Plank abwechselnd mit der rechten Hand zur linken Schulter tippen und umgekehrt
Wer Liegestütze und Planks auf dem Board kombiniert, trainiert Oberkörper und Core in einer gemeinsamen Einheit. Zwei- bis dreimal pro Woche reicht oft aus, um erste Veränderungen bei Körperspannung und Haltung wahrzunehmen.
Regelmäßige Planks auf einer stabilen Unterlage sind ein echter Gamechanger für die Körpermitte – schon wenige Minuten pro Tag reichen.
Für wen sich das Decathlon-Board wirklich lohnt
Die DBP03 ist sowohl für Krafttrainings-Neulinge interessant als auch für Sporterfahrene, die eine platzsparende Ergänzung für zuhause suchen. Typische Nutzergruppen sind:
- Büroangestellte: kurze 10-Minuten-Sessions im Homeoffice, um Rücken und Bauch zu kräftigen
- Eltern: Training zwischen Kinderbetreuung und Haushalt, ohne Weg ins Studio
- Hobby-Sportler: sinnvolle Ergänzung zu Laufen, Radfahren oder Mannschaftssport, damit der Oberkörper nicht zu kurz kommt
- Einsteiger nach längerer Pause: behutsamer Wiedereinstieg mit geringerer Belastung, zum Beispiel auf den Knien
Ein weiterer Vorteil: Die Platte ist relativ flach und lässt sich unter dem Bett, hinter der Tür oder neben dem Schreibtisch verstauen. Wer wenig Wohnraum hat, bekommt damit ein vollwertiges Oberkörper-Tool, ohne eine halbe Hantelbank im Wohnzimmer parken zu müssen.
Wo die Grenzen dieses kleinen Fitness-Tools liegen
So praktisch das Board ist – ein vollständiges Ganzkörpertraining ersetzt es nicht. Beine und Gesäß werden höchstens indirekt mitgenommen, der Schwerpunkt liegt klar auf Oberkörper und Körpermitte. Für ein ausgewogenes Programm bleiben Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte oder zumindest zügiges Gehen und Treppensteigen weiterhin wichtig.
Außerdem gilt: Wer bereits Probleme im Handgelenk, in der Schulter oder im unteren Rücken hat, sollte vor dem Start ärztlichen Rat oder eine Einschätzung durch die Physiotherapie einholen. Zwar können die Griffe entlasten, doch eine unsaubere Technik kann Beschwerden verstärken. Ein kurzer Technikcheck im Spiegel oder ein Video der eigenen Ausführung hilft, Hohlkreuz und nach vorn fallende Schultern zu vermeiden.
Tipps, um mit der DBP03 wirklich Fortschritte zu machen
Damit das Gerät nicht – wie viele Heimtrainer – nach zwei Wochen im Schrank verschwindet, können ein paar einfache Kniffe helfen:
- Feste Zeiten: zwei oder drei fixe Wochentage festlegen und im Kalender blocken
- Kleine Ziele: besser mit 3 Sätzen à 5–8 Wiederholungen beginnen, statt sich direkt zu überlasten
- Steigerungsplan: alle ein bis zwei Wochen entweder Wiederholungszahl oder Haltezeit moderat erhöhen
- Routine koppeln: zum Beispiel jeden Abend nach dem Zähneputzen ein kurzes Plank-Set
Motivierend kann auch ein kleines Duell mit sich selbst sein: Wer nach jeder Einheit die Zählerstände fotografiert, erkennt nach vier bis sechs Wochen sehr konkret, was sich verbessert hat – das wirkt auf viele stärker als eine einzelne Zahl auf der Waage.
Preis, Einordnung und sinnvolle Kombis
Aktuell liegt die multifunktionale Platte preislich bei rund 54 Euro. Im Vergleich zu einem Jahresabo im Fitnessstudio oder einer monatlichen Mitgliedschaft bei einer Gym-Kette ist das überschaubar. Dafür erhält man ein solides Gerät, das mehrere Klassiker aufwertet und das Training besser nachvollziehbar macht.
Besonders stimmig ist die Kombination mit einfachen Basics: einer Gymnastikmatte, einem kleinen Widerstandsband für Beinübungen und vielleicht einem Springseil für etwas Ausdauer. Als Mini-Set deckt das in Summe oft mehr ab als teure Multifunktionsgeräte, die am Ende doch nur als Kleiderständer herhalten.
Wer sich klar macht, dass Bauchfett immer aus dem Zusammenspiel von Ernährung, Alltagsbewegung und gezieltem Krafttraining verschwindet, kann mit der DBP03 einen sinnvollen Baustein setzen. Der Rest hängt von Routine, Geduld und ein paar konsequenten Entscheidungen in Küche und Supermarkt ab.
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