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Met Gala 2026: Beyoncé, Blue Ivy, Nicole Kidman und Rihanna auf dem Roten Teppich

Beyoncé in goldenem Kleid mit Kind und Frau in schwarzem Kleid auf rotem Teppich, Fotografen im Hintergrund.

Zehn Jahre später war Beyoncé zurück – und dominierte den Abend mit einem der eindrucksvollsten Looks der Ausgabe. Gleichzeitig feierte Blue Ivy ihr Debüt, Nicole Kidman blieb ihrem Ruf als Stilikone treu, und Rihanna stellte erneut Regeln infrage – auf einem Roten Teppich, auf dem Mode wieder als Kunst und Spektakel inszeniert wurde.

Met Gala 2026 im Metropolitan Museum of Art: Thema „Fashion is Art“

Im Metropolitan Museum of Art in New York rückte der Rote Teppich der Met Gala erneut in den Fokus von Modewelt und Popkultur. Unter dem Motto „Fashion is Art“ machte die Ausgabe 2026 deutlich, wie sehr Kleidung Skulptur, Performance und Erzählung zugleich sein kann – ein Defilee, in dem jede Ankunft den Anspruch hatte, ein Statement zu setzen.

Die grossen Highlights der Met Gala 2026: Beyoncé, Blue Ivy, Nicole Kidman und Rihanna

Der prägendste Auftritt des Abends gehörte Beyoncé. Nach zehn Jahren Abwesenheit kehrte sie zur Met Gala zurück – und zwar als Co-Gastgeberin, wodurch sie sofort ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Ihr Look, entworfen von Olivier Rousteing, setzte auf ein transparentes Body-Design, vollständig mit Kristallen besetzt, die in einem optischen Effekt eine Skelettstruktur nachzeichneten. Dazu trug sie einen monumentalen Feder-Mantel in Grau- und Blautönen, der in eine lange, besonders dramatische Schleppe überging.

Direkt an ihrer Seite sorgte ein weiterer Moment für Aufmerksamkeit: Blue Ivy Carter betrat erstmals den Roten Teppich der Met Gala. In einem voluminösen weissen Kleid mit klassischer Anmutung, das sie mit einer Bomberjacke und dunkler Sonnenbrille neu interpretierte, wirkte sie souverän – zwischen medialem Erbe und dem Aufbau einer eigenen Identität.

Nicole Kidman bestätigte derweil ihren Status als feste Referenz für Eleganz. Sie erschien in einem strukturierten, anspruchsvoll wirkenden Chanel-Kleid aus Pailletten und Federn, das durch einen unerwarteten Fransen-Akzent modern aufgeladen wurde.

Am anderen Ende des Spektrums blieb Rihanna eine der unberechenbarsten Figuren des Abends. Mit einem konzeptuellen, architektonisch gedachten Look stellte sie erneut Konventionen auf die Probe und unterstrich damit ihre Rolle als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Met Gala.

Ein Roter Teppich voller Gesichter und Erzählungen

Auch abseits der grossen Namen lieferte die Ausgabe 2026 zahlreiche Lesarten des Themas. Cara Delevingne entschied sich für ein schwarzes Kleid mit Transparenzen und einer fliessenden Schleppe, während Ashley Graham mit einem strukturierten Modell aus Netz und Tüll die Silhouette betonte.

Emma Chamberlain eröffnete den Roten Teppich mit einem Kleid im Farbverlauf, was einen deutlichen Kontrast zum Minimalismus von Charli XCX setzte. Zoë Kravitz und Sabrina Carpenter stärkten zudem die Sichtbarkeit einer neuen, kreativen Generation.

Zu den meistdiskutierten Auftritten zählte auch Blake Lively: Sie kehrte in einem Vintage-Kleid von Versace zurück, das mit einer langen Schleppe in Pastelltönen neu interpretiert war. Das persönlichste – und zugleich auffälligste – Detail steckte in der Clutch, die von ihren Kindern bemalt wurde und dem Look eine emotionale Ebene hinzufügte.

Mit Anna Wintour an der Spitze des Gastgeberinnen-Teams bestätigte die Met Gala erneut ihren Rang als eines der einflussreichsten Ereignisse im internationalen Kalender.

Die Veranstaltung bleibt ein Ort, an dem Mode zur Haltung wird. 2026 zeigte sich zwischen historischen Comebacks, symbolischen Premieren und mutigen Entscheidungen erneut: Jeder Look ist mehr als ein Bild – er ist Position, Identität und öffentliche Erzählung.

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