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Neuer Trick für Frauen-Liegestütze: Hände leicht nach aussen drehen

Frau macht Liegestütze auf Yogamatte, neben ihr Smartphone mit Fitnessvideo, Hanteln im Wohnzimmer.

Ein neuer Trick für Frauen-Liegestütze ist in den sozialen Netzwerken viral gegangen, weil er die Übung durch eine kleine Veränderung der Handposition deutlich leichter machen soll. Die Anpassung hat auch bei Fachleuten aus Anatomie und Training Aufmerksamkeit erzeugt, da sie natürliche Unterschiede des weiblichen Körpers berücksichtigt. Neben mehr Komfort in der Bewegung kann die Technik die Schulterstabilität unterstützen, Gelenkbeschwerden reduzieren und das Training insgesamt effizienter machen.

Warum fällt Frauen das Liegestütz-Machen schwerer?

Viele Frauen tun sich mit klassischen Liegestützen schwer, weil wichtige anatomische Unterschiede eine Rolle spielen. Die grössere Beckenbreite beeinflusst das Alignment von Armen und Ellbogen direkt und führt im Vergleich zum männlichen Körper zu einem anderen Winkel. Dadurch verändert sich, wie Muskeln und Gelenke während der Übung zusammenarbeiten.

Hinzu kommt, dass weibliche Bänder und Sehnen häufig elastischer sind. Das verbessert zwar die Beweglichkeit, kann aber gleichzeitig mehr Instabilität in den Schulter- und Handgelenken begünstigen. Wird die Biomechanik der Bewegung nicht passend umgesetzt, steigt das Risiko für Unbehagen und Verletzungen spürbar.

Wie funktioniert der Trick bei Frauen-Liegestützen?

Der Kniff ist einfach: Die Hände werden leicht nach aussen gedreht, sodass die Finger eher seitlich zeigen, statt komplett nach vorne auszurichten. Diese Änderung ermöglicht es, dass Arme und Schultern einem Bewegungsmuster folgen, das für den weiblichen Körper oft natürlicher ist.

Im Training kann diese Anpassung mehrere spürbare Vorteile bringen. Zu den häufig genannten Effekten zählen:

  • Mehr Komfort in Handgelenken und Schultern
  • Besseres Alignment der Ellbogen während der Abwärtsbewegung
  • Weniger Belastung der Gelenke während der Übung
  • Mehr Stabilität für Einsteigerinnen
  • Geringeres Verletzungsrisiko durch Überlastung

Welche Übungen lassen sich für Frauen anpassen?

Nicht nur Liegestütze, auch andere Oberkörperübungen können so verändert werden, dass Sicherheit und Leistung steigen. Vor allem Bewegungen über Kopf – etwa Schulterdrücken oder Seitheben – verlangen besondere Aufmerksamkeit, weil das weibliche Schultergelenk in der Regel beweglicher ist.

Kleine Anpassungen in der Ausführung helfen, die Schultern zu schonen und Schmerzen nach dem Training zu verringern. Häufig empfohlene Änderungen sind:

  • Kurzhanteln verwenden statt einer fixen Langhantel
  • Neutrale Griffposition beibehalten bei Schulterübungen
  • Zu hohe Gewichte vermeiden bei wiederholten Bewegungen
  • Bewegungsumfang kontrollieren, um das Gelenk nicht zu überlasten
  • Die Rotatorenmanschette regelmässig stärken

Wie lässt sich das Verletzungsrisiko beim Training von Frauen-Liegestützen senken?

Die weibliche Anatomie beeinflusst auch Übungen für Beine und Knie. Ein breiteres Becken verändert die Beinachse und kann dazu führen, dass die Knie bei Kniebeugen und Sprüngen nach innen kippen. Dieses Bewegungsmuster erhöht das Verletzungsrisiko, besonders für das vordere Kreuzband.

Um Problemen vorzubeugen, sollten die Knie in Linie mit den Füssen bleiben und das Becken während der Bewegung stabil geführt werden. In vielen Fällen hilft es, die Füsse etwas weiter auseinander zu stellen und leicht nach aussen zu drehen, damit sich die Last besser verteilt und das Training sicherer wird.

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