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Georgina Rodriguez platinblond beim Festival von Cannes: Pflege für blondiertes Haar

Frau kämmt ihr blondes Haar vor einem Fenster mit Blick auf Palmen und Berge, sitzt im Badezimmer.

Georgina Rodriguez hat beim Festival von Cannes in Frankreich auf dem roten Teppich für Aufsehen gesorgt, als sie mit platinblondem Haar auftauchte. Ob dieser Look bleibt oder nur ein kurzfristiger Stilwechsel ist, spielt dabei kaum eine Rolle – er ist ein guter Anlass, die wichtigsten Pflegeroutinen in Erinnerung zu rufen, falls Sie bereits blondiertes Haar haben oder mit dem Gedanken spielen, sich dafür zu entscheiden.

Warum blondiertes Haar im Sommer mehr Pflege braucht

Gefärbtes Haar – und ganz besonders blondiertes Haar – verlangt deutlich mehr Aufmerksamkeit als Naturhaar. Diese zusätzliche Sorgfalt ist umso wichtiger, wenn die Sonne stärker wird. Wenn Sie also Coloration tragen oder vor allem Ihre Haare aufgehellt haben, sollten bestimmte Pflegeschritte wirklich fest zu Ihrer Routine gehören, damit das Haar gesund bleibt.

Blondieren ist ein aggressiver chemischer Prozess – besser im Salon

Beim Blondieren geht es um weit mehr als nur darum, Strähnen zu färben: Das Entfernen des natürlichen Farbtons bedeutet immer eine intensivere chemische Behandlung. Dabei kommen unter anderem Ammoniak und Sulfate zum Einsatz, die die Melaninpigmente oxidieren. Genau deshalb sollte dieser Prozess von Fachleuten durchgeführt werden – nicht zu Hause. Bei der Pflege können Sie vieles selbst umsetzen, doch regelmäßige Besuche im Salon lassen sich unter Umständen nicht vermeiden.

Pflege-Regeln für blondiertes Haar

Wenn Ihr Haar blondiert ist – oder wenn Sie es aufgehellt haben, um es anschließend zu färben –, sollten Sie diese Regeln beachten:

  • Geeignete Produkte verwenden: Nach solchen chemischen Behandlungen reichen ein gewöhnliches Shampoo und ein normaler Conditioner oft nicht aus, um einen gesunden Eindruck zu bewahren. Lesen Sie die Etiketten und greifen Sie zu Produkten, die speziell für diese Situation gedacht sind – bevorzugt Varianten mit besonders nährenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften.

  • In Behandlungen investieren: Wenn das Blondieren in Expertenhände gehört, sollten auch die Profis beurteilen, welche Beauty-Pflege die Haarfasern danach zusätzlich benötigen. Sie können passende Anwendungen empfehlen, die vor und nach dem Blondieren sinnvoll sind. Zu Hause sollten Sie außerdem regelmäßig nährende Haarmasken in die Längen und Spitzen geben.

  • Hitzetools vermeiden: Wärme zählt zu den größten Feinden von Colorationen. Wenn Sie färben oder blondieren, sollten Sie Glätteisen, Föhn und andere intensive, thermische Anwendungen so gut es geht meiden.

  • Chlor und Meerwasser meiden: Ein Hut, ein Tuch, ein Platz unter dem Sonnenschirm oder ein spezieller UV-Haarschutz sollten feste Begleiter in Ihrer Routine und in Ihrer Tasche sein. Vermeiden Sie zudem übermäßige Sonneneinstrahlung.

  • Spitzen alle zwei Monate schneiden: Schäden zeigen sich zuerst an den Haarenden – und wenn mehrere Behandlungen zusammenkommen, verstärkt sich diese Alterung der Haarfaser. Damit die Haare nicht „kaputt“ wirken, sollten Sie die Spitzen alle zwei Monate kürzen lassen.

  • Nicht mit (sehr) heißem Wasser waschen: Das ist wahrscheinlich die am schwersten einzuhaltende Regel, doch idealerweise wird blondiertes Haar mit kaltem Wasser gewaschen. Hohe Temperaturen lassen die Schuppenschicht aufquellen, wodurch das Haar seine Pigmentierung schneller verliert.

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