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Friseure und Experten sind sich einig: Conditioner sollte vor dem Shampoo aufgetragen werden, damit er das Haar nährt

Frau mit nassen Haaren wäscht sich im Badezimmer die Haare mit Schaum und Shampoo.

Friseure und Experten sind sich einig: Conditioner sollte vor dem Shampoo aufgetragen werden, damit er das Haar nährt – diese Methode gewinnt sowohl in Salons als auch bei allen, die sich kräftigeres, gesünder wirkendes Haar wünschen, zunehmend an Bedeutung. Die kleine Umstellung in der Waschreihenfolge kann die Haarfaser besser schützen, die Feuchtigkeitsversorgung verbessern und den trockenen Eindruck mindern, der durch häufiges Shampoonieren entstehen kann. Neben mehr Leichtigkeit und Glanz kann diese Routine die Haargesundheit auf Dauer spürbar unterstützen.

Warum Conditioner vor dem Shampoo auftragen?

Wird der Conditioner vor dem Shampoo verwendet, legt er sich wie ein schützender Film um die Längen. So können die reinigenden Inhaltsstoffe beim Waschen weniger stark die natürliche Feuchtigkeit aus dem Haar ziehen.

Wer diese Schutztechnik mit einfachen, zu Hause verfügbaren Mitteln ausprobieren möchte, kann sich die DIY-Rezeptur ansehen, die von @FicandoGata geteilt wurde. Im Video zeigt sie Schritt für Schritt einen „aufgepeppten“ Pre-Shampoo-Ansatz, der dem Haar neue Vitalität zurückgeben und trockene Spitzen retten soll – noch bevor die Dusche überhaupt richtig losgeht.

Friseure und Experten sind sich einig: Conditioner sollte vor dem Shampoo aufgetragen werden, damit er das Haar nährt?

Viele Profis betonen, dass diese Vorgehensweise vor allem bei trockenem, strapaziertem oder chemisch behandeltem Haar sehr gute Ergebnisse liefern kann. Weil die Strähnen bereits vor der Reinigung eine nährende Schicht erhalten, sinkt das Risiko, dass sie beim Waschen zusätzlich austrocknen.

Fachleute nennen mehrere Vorteile, die nach einigen Wochen Anwendung häufig auffallen:

  • Weniger Frizz bei ausgetrocknetem Haar
  • Mehr Glanz und Geschmeidigkeit in den Längen
  • Weniger Haarbruch beim Bürsten
  • Ein leichtes Haargefühl ohne fettigen Eindruck

Welche Haartypen profitieren am meisten von dieser Technik?

Lockiges, welliges und chemisch behandeltes Haar zeigt mit dieser Waschroutine oft besonders schnell Veränderungen. Diese Haarstrukturen verlieren in der Regel leichter Feuchtigkeit und brauchen in der Pflegeroutine zusätzlichen Schutz.

Auch Menschen mit feinem Haar können das Ergebnis mögen: Das Shampoo entfernt überschüssigen Conditioner, wodurch der häufig befürchtete „beschwerte“ Effekt ausbleibt und das Haar mehr Bewegung behält.

Besonders profitieren können unter anderem:

  • Blondierte und empfindliche Haare
  • Haar, das Hitze ausgesetzt ist (Föhn und Glätteisen)
  • Haare mit trockenen, stumpf wirkenden Spitzen
  • Zarte, brüchige Strähnen mit Neigung zu Haarbruch

Wie macht man diese Technik richtig?

Die Umsetzung ist unkompliziert und lässt sich leicht in die Pflegeroutine integrieren. Zuerst wird der Conditioner in die feuchten Längen und Spitzen gegeben. Ideal ist es, das Produkt ein paar Minuten einwirken zu lassen, damit die pflegenden Bestandteile besser aufgenommen werden.

Anschliessend kommt das Shampoo vor allem am Ansatz bzw. auf die Kopfhaut – mit sanften Bewegungen. Der Schaum, der beim Ausspülen in die Längen läuft, reicht in der Regel aus, um den Rest zu reinigen, ohne den zuvor aufgebauten Schutzfilm vollständig zu entfernen. Bei regelmässiger Anwendung kann das Haar dadurch mit der Zeit hydratisierter, widerstandsfähiger und insgesamt gesünder wirken.


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