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5 wichtige Punkte vor der täglichen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Junger Mann sitzt in der Küche mit Nahrungsergänzungsmitteln, gesundem Essen und Notizbuch am Tisch.

Immer mehr Menschen in Brasilien setzen auf Nahrungsergänzungsmittel, um sich leistungsfähiger zu fühlen, die körperliche Performance zu steigern, das Immunsystem zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern. Proteine, Kreatin, Vitamine, Mineralstoffe und weitere Wellness-orientierte Wirkstoffe sind längst nicht mehr nur im Sport ein Thema, sondern auch bei allen, die ihre Gewohnheiten optimieren und aktiver auf ihre Gesundheit achten möchten.

Wer jedoch ohne Anleitung startet oder die tatsächlichen Bedürfnisse des eigenen Körpers nicht kennt, riskiert Enttäuschungen, unnötige Ausgaben und im schlimmsten Fall gesundheitliche Nachteile. Daniel Mencacci, Apotheker und CEO von FTW Suplementos, betont, dass belastbare Informationen vor der Aufnahme eines Produkts in den Alltag entscheidend sind.

„Nahrungsergänzungsmittel können starke Verbündete für Gesundheit, Performance und die körperliche Regeneration sein, aber sie müssen zur jeweiligen Lebensrealität und zu den Zielen jeder Person passen. Es gibt keine universelle Formel“, sagt er.

Hier findest du 5 wichtige Punkte, die du beachten solltest, bevor du Nahrungsergänzungsmittel täglich einnimmst.

1. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung

Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, Supplements könnten eine unausgewogene Ernährung ausgleichen. Sie können zwar Nährstoffe ergänzen, ersetzen aber weder vollständige Mahlzeiten noch einen gesunden Lebensstil. „Supplementierung ist Ergänzung. Der erste Schritt sollte immer sein, Ernährung, Schlaf, Flüssigkeitszufuhr und körperliche Aktivität zu verbessern“, erklärt Daniel Mencacci.

Laut dem Apotheker sollten selbst verbreitete Produkte wie Whey Protein und Multivitamine gezielt eingesetzt werden – und nicht als alleinige Lösung. Zudem ist es wichtig, die Einnahme unter Begleitung einer Ärztin/eines Arztes oder einer Ernährungsfachkraft zu gestalten.

2. Jeder Körper hat andere Bedürfnisse

Alter, Tagesablauf, Sportpraxis, Ernährung, Stoffwechsel und sogar gesundheitliche Voraussetzungen beeinflussen den Nährstoffbedarf unmittelbar. Deshalb kann ein Nahrungsergänzungsmittel, das für eine Person gut passt, für eine andere ungeeignet sein.

„Die Supplementierung von Freunden, Influencern oder Athleten zu kopieren, ist ein verbreiteter Fehler. Was bei jemandem funktioniert, bringt bei einer anderen Person möglicherweise keinen Effekt oder führt sogar zu einem Überschuss an Nährstoffen“, warnt Daniel Mencacci. Empfohlen wird daher eine professionelle Einschätzung, um mögliche Nährstofflücken zu prüfen und festzulegen, welche Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich sinnvoll sind.

3. Nicht jedes Supplement muss dauerhaft eingenommen werden

Ebenso wichtig ist das Verständnis, dass nicht jede Supplementierung unbegrenzt fortgeführt werden sollte. Es gibt konkrete Protokolle, Zyklen und zeitlich begrenzte Bedarfe. „Es gibt Supplements für punktuelle Ziele – etwa Muskelregeneration, Leistungssteigerung oder eine Nährstoffunterstützung in bestimmten Phasen. Die professionelle Begleitung hilft, Dauer und richtige Dosierung festzulegen“, hebt Daniel Mencacci hervor. Eine zu hohe oder unkontrollierte Einnahme kann den Organismus belasten und unerwünschte Effekte verursachen.

4. Die Qualität des Supplements beeinflusst die Ergebnisse

Mit dem Wachstum des Marktes ist auch das Angebot an Produkten gestiegen, bei denen die Qualitätskontrolle nicht ausreichend ist. Rezepturen mit niedriger Wirkstoffkonzentration, zu vielen Zusatzstoffen oder schwer verständlichen Angaben können die Wirksamkeit beeinträchtigen.

„Es ist entscheidend, seriöse Marken zu wählen, mit transparenten Etiketten, Qualitätsprüfungen und Glaubwürdigkeit am Markt. Oft wird das Günstige am Ende teuer“, warnt der Apotheker. Herkunft, Zusammensetzung und Zertifizierungen vor dem Kauf zu prüfen, gehört zu den wichtigsten Vorsichtsmassnahmen.

5. Ergebnisse kommen nicht über Nacht

Viele beginnen mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und erwarten schnelle Veränderungen – beim Körper, bei der Energie oder in der Performance. In der Praxis hängen Effekte jedoch von Konstanz, einer ausgewogenen Routine und realistischen Zielen ab.

„Nahrungsergänzungsmittel verstärken Ergebnisse, aber sie vollbringen keine Wunder. Der Effekt entsteht aus der Summe gesunder Gewohnheiten, die langfristig beibehalten werden“, sagt Daniel Mencacci. Er betont, dass Information, Anleitung und bewusste Entscheidungen zentral sind, damit Supplementierung sicher und wirksam bleibt.

Von Gabriela Andrade


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