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Intimina erklärt: Menstruationstassen und Menstruationsscheiben richtig reinigen

Person wäscht wiederverwendbaren Menstruationsbecher unter fließendem Wasser am Waschbecken im Bad.

Wiederverwendbare Menstruationshygieneprodukte sind inzwischen in vielen Alltagsroutinen angekommen. Trotzdem bleibt oft unklar, wie man sie richtig pflegt – sowohl zwischen den Anwendungen als auch zwischen zwei Zyklen. Nachdem eine spanische Gynäkologin berichtet hat, dass sie Fälle gesehen habe, in denen Frauen diese Produkte mit Bleichmittel reinigen, ist es umso wichtiger, verbreitete Irrtümer auszuräumen und die korrekte Hygienisierung von Menstruationstassen und Menstruationsscheiben zu erklären.

Warum die richtige Pflege von Menstruationstassen und Menstruationsscheiben zählt

Die regelmässige Nutzung von Menstruationstassen und Menstruationsscheiben zum Auffangen der Periode wird immer verbreiteter. Damit steigt die Wiederverwendung – und zugleich sinkt der Bedarf an Einweg-Binden und Tampons, die als umweltbelastender gelten und langfristig oft die weniger wirtschaftliche Lösung sind.

Ein zentrales Risiko besteht laut Intimina darin, „die Menstruationstasse oder -scheibe nicht gründlich genug zu reinigen oder ungeeignete Produkte zu verwenden“.

Reinigung während des Zyklus: was Intimina empfiehlt

Für die tägliche Pflege rät die Marke, „immer milde, am besten parfümfreie Seifen“ zu nutzen. Ausserdem warnt Intimina davor, das Produkt „vollständig trocknen zu lassen, bevor man es verstaut“.

Konkret beschreibt Intimina folgende Routine: Während des Menstruationszyklus soll man das Produkt „bei jedem Wechsel mit Wasser abspülen, mit einem milden, parfümfreien Reinigungsmittel waschen und sehr gründlich ausspülen – einmal pro Tag“.

Sterilisation zwischen den Zyklen: Keime vermeiden

Nach dem Ende jedes Zyklus reicht normales Waschen laut Intimina nicht aus: „Am Ende jedes Zyklus muss es nach dem Waschen sterilisiert werden. Das verhindert, dass Keime zurückbleiben. Sie können sich im Kollektor bis zum nächsten Zyklus vermehren“, warnt die Marke.

Hitze und Sterilisieren: typische Fehler vermeiden

Mit Blick auf warme Temperaturen betont Intimina, „dass es wichtig ist, die Tassen keinen Temperaturen auszusetzen, die über der für die Sterilisation verwendeten liegen: der durch Dampf erzeugten Hitze“. Zudem solle man sie „nicht zu lange auf dem Herd lassen“. Menstruationstassen hätten einen „Topf-auf-dem-Herd“-Effekt: Vergesse man sie, könnten sie sich verformen oder sogar zerfallen. Die Empfehlung lautet entsprechend, die Hinweise genau zu befolgen. Als praktischere und sicherere Alternative nennt Intimina „den Silikon-Sterilisierbecher“.

Material, Trocknung und Aufbewahrung

Intimina erinnert daran, dass es sich um „ein Produkt handelt, das in die Vagina eingeführt wird“ – daher seien „die richtige Pflege und das Material, aus dem es besteht, entscheidend“. „Medizinisches Silikon garantiert eine geringe Porosität, um die Ansammlung von Keimen zu verhindern, und bietet zudem eine höhere Haltbarkeit“, erklärt die Marke.

Ergänzend heisst es: „Genauso wichtig wie das Sterilisieren – ich empfehle die Nutzung eines Silikonbehälters zur Sterilisation in der Mikrowelle – ist es, es an der Luft trocknen zu lassen. Bewahren Sie es geschützt auf, in einem Stoffbeutel oder im Sterilisierbecher, vollständig trocken.“

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