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Planity ist (endlich) profitabel

Frau arbeitet mit Tablet und Laptop im Café, im Hintergrund Friseur und Kundinnen sichtbar.

Die französische Plattform für Beauty-Terminbuchungen schreibt (endlich) schwarze Zahlen.

In den vergangenen Jahren hat sich Planity zur ersten Adresse entwickelt, wenn es um einen „Beauty“-Termin geht. Ob Friseur, Barbier, Nageldesignerin oder Masseurin: Über Planity lässt sich der nächste Termin besonders unkompliziert buchen – am Smartphone ebenso wie am Computer. Für Kundinnen und Kunden wie auch für Beauty-Profis ist der Dienst im Alltag entsprechend praktisch.

Seit der Gründung hat sich Planity fest im Leben vieler Französinnen und Franzosen verankert und etliche Erfolge gesammelt. Gleichzeitig gab es jedoch einen entscheidenden Haken: Die Plattform war lange Zeit nicht profitabel. Damit ist nun Schluss. Zehn Jahre nach dem Start meldet Planity erstmals Rentabilität – und die Erfolgsgeschichte dürfte damit noch nicht ausgereizt sein.

Planity: Termin mit der Profitabilität

Planity brauchte Geduld, doch die Strategie ging auf. Das Unternehmen aus Frankreich wollte den Beauty-Sektor modernisieren und die Terminvereinbarung in den entsprechenden Studios und Salons deutlich vereinfachen. Statt zum Hörer zu greifen, sehen Nutzerinnen und Nutzer die freien Zeitfenster eines Anbieters direkt in der App oder im Browser – und buchen zu jeder Tages- und Nachtzeit in nur wenigen Klicks.

Von der Massen-Nutzung zur schwarzen Null

Obwohl täglich Zehntausende Termine über die Plattform vereinbart werden, obwohl grosse Finanzierungsrunden gelungen sind und obwohl Planity in weitere europäische Länder expandierte, blieb ein umfassender Durchbruch bei der Profitabilität über alle Aktivitäten hinweg lange aus – bis jetzt.

ARR, „Zentauren“ und die 100-Millionen-Dollar-Marke

Ein Jahrzehnt nach der Gründung kann Planity dennoch anstossen: Das Unternehmen teilte mit, die Marke von 80 Millionen Euro an jährlich wiederkehrendem Umsatz (ARR) überschritten zu haben, das entspricht 91 Millionen Dollar. Damit rückt Planity nahe an den begehrten Status der „Zentauren“.

Zentaur – was ist damit gemeint? Während ein Einhorn eine Startup-Bewertung von über einer Milliarde Dollar bezeichnet, spricht man von einem Zentauren, wenn ein Startup die Schwelle von 100 Millionen Dollar ARR überschreitet – wie Aircall und Brevo.

Nächster Schritt: KI-Assistenz und datenbasierte Empfehlungen bei Planity

Planity will sich darauf nicht ausruhen. Für die weitere Entwicklung setzt das Unternehmen auf Künstliche Intelligenz – unter anderem mit einem intelligenten Telefonassistenten. Dieser soll eingehende Anrufe annehmen, freie Zeiten vorschlagen, typische Anliegen beantworten und Buchungen automatisch in den Kalender der Profis eintragen – sogar dann, wenn der Betrieb geschlossen ist.

Ausserdem möchte Planity Beauty-Profis personalisierte Empfehlungen an die Hand geben (Auslastung, nicht wahrgenommene Termine, Kundenbindung, Umsatz), um die Leistung mithilfe fortgeschrittener Analyse-Tools zu steigern. Für Planity sieht die Zukunft damit weiterhin sehr vielversprechend aus.

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