Yoga im Flugzeugkorridor: Der Vorfall
Für jede Art von Aktion gibt es den passenden Zeitpunkt und den richtigen Ort – und ebenso wichtig ist das Gespür dafür, andere nicht zu stören. Ein aktuelles, stark diskutiertes Beispiel ging in den sozialen Netzwerken herum: Eine Influencerin entschied sich, Yoga im engen Gang eines Flugzeugs zu machen.
Die Nutzerin @rosa.adventures stellte auf Instagram und TikTok Videos online, in denen sie Yoga-Posen im schmalen Mittelgang einer Iberia-Express-Maschine vorführt, einem Airbus A320. In der Bildunterschrift lobt sie ihre Beweglichkeit und ihre Vorbereitung und schreibt sinngemäss, dass sie sich selbst in 35.000 Fuß (rund 10.700 Metern) Höhe sicher ausbalancieren und souverän bewegen könne.
Sicherheitsrisiko durch Enge und Turbulenzen im Flugzeug
So beeindruckend die körperlichen Fähigkeiten wirken: Das Verhalten ist riskant. Der Gang ist sehr schmal, die Passagiere sitzen dicht gedrängt, und genau dort, wo sie ihre Posen ausführt, hält jemand ein Baby auf dem Schoss – was die Unfallgefahr zusätzlich erhöht. Gerät das Flugzeug in Turbulenzen, könnten sich die Influencerin und Personen in ihrer unmittelbaren Nähe schwer verletzen.
Inszenierung für Instagram und TikTok statt Rücksicht
Neben dem Sicherheitsaspekt fällt auch der offensichtliche Drang nach Aufmerksamkeit auf. Um die Übungen zu filmen, stellte die Influencerin ein Stativ auf – ein Hinweis darauf, dass es nicht nur um Bewegung, sondern vor allem um Sichtbarkeit in den sozialen Medien ging. Vermutlich stoppte die Crew die Aktion schnell, doch der Vorfall macht vor allem den mangelnden Respekt gegenüber den übrigen Passagieren deutlich.
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